Einer meiner All-Time Favorites – Bladerunner von Ridley Scott.

Er basiert auf einem Roman von Philip K. Dick, auch einer meiner All-Time Favorites, mit dem seltsamen Namen „Do Androids dream of Electric Sheep?“

1982 in die Kinos gekommen, kein unmittelbarer Erfolg, doch mauserte sich der Film zu einem Kulthit. Sein später Nachfolger „Bladerunner 2049“ von 2017 gibt sich zwar alle Mühe, aber besitzt einfach nicht die Magie des Originals.

Der Film strotzt von magischen Momenten, manche davon äusserst brutal und herzzerreissend, doch die Szene, die niemand vergisst, ist der Todesmonolog des letzten übrig gebliebenen Androiden Roy Batty (den sein Darsteller Rutger Hauer selbst kreiert hatte).

 

Worum geht’s?

Die Stadt Los Angeles im November 2019: Der Stadtmoloch ist durchtränkt von fortwährendem Nieselregen. Er ist dekadent, düster, schmutzig, übervölkert und die Menschen sind allgegenwärtiger Werbung ausgesetzt.

Der magische Moment

Nachdem Deckard bereits eine Replikantin ausgeschaltet hat und ein weiterer Replikant von Rachael erschossen wurde, womit sie Deckard das Leben rettete, dringt dieser in Sebastians Wohnung vor, in der sich Roys Gefährtin Pris versteckt hält.

Kurz nachdem er sie getötet hat, erscheint Roy und liefert sich mit Deckard einen dramatischen Zweikampf. Roy verhöhnt Deckard und scheint aufgrund seiner körperlichen Überlegenheit mit ihm zu spielen. Doch als Deckard flüchtet und dabei im strömenden Regen von einem Hochhausdach abrutscht, rettet Roy ihm in einem Akt der Humanität das Leben, kurz bevor seine eigene Zeit abgelaufen ist und er selbst sterben muss.

Seine letzten Worte, bevor er stirbt, sind in die Filmgeschichte eingegangen:

“I’ve seen things you people wouldn’t believe. Attack ships on fire off the shoulder of Orion. I watched C-beams glitter in the dark near the Tannhäuser Gate. All those moments will be lost in time, like tears in rain. Time to die.”

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