Lawrence of Arabia

Es gibt nicht viele Filme auf der IMDb Plattform, die eine durchschnittliche Bewertung von 100 haben. Alle Kritiker sind also der Meinung, dass der Film ein absolutes Meisterwerk ist und die höchste Bewertung verdient.

Er gehört auch zu meinen All-Time Favorites und enthält erst noch (mindestens) einen unvergesslichen Magic Moment.


Worum geht’s?

Die Zusammenfassung des Films findet man auf Wikipedia mit einer ausführlichen Beschreibung der wichtigsten Szenen. Darunter auch die höchst gefährliche und nach Ansicht der Beduinen unpassierbare Durchquerung der Wüste Nefud, um die türkische Festung in Akaba einzunehmen.

Und genau hier finden wir den magischen Moment, der den Mann, der später Lawrence of Arabia genannt wurde, sehr genau beschreibt. Diese Szene zeigt an diesem Beispiel, wie sehr ein einzelner Mensch die Geschichte nicht nur verändern, sondern sie auch zu seinen Gunsten biegen kann.

Während des tagelangen Marsches durch die Höllenhitze der Wüste Nefud wird eines Tages ein Mann vermisst. Die Beduinen, angeführt durch den mächtigen Sherif Ali (dargestellt durch einen grossartigen Omar Sharif), sind der Ansicht, dass es sein Schicksal war, in der Wüste zu sterben, und dass man der Vorsehung nichts entgegenstellen kann.

„Es steht geschrieben“, behauptet Sherif Ali.


Der magische Moment

Doch Lawrence gibt sich nicht damit zufrieden und macht sich zusammen mit einem seiner jugendlichen Helfer auf, den Vermissten zu suchen. Er findet ihn tatsächlich, zwar halb verdurstet und am Ende seiner Kräfte, doch Lawrence schafft es, ihn ins Lager zurückzubringen. Zu Sherif Ali, der ihm Wasser reicht, sagt er den in die Filmgeschichte eingegangen Satz: „Nichts steht geschrieben!“, bevor er völlig entkräftet zu Boden sinkt.

Nichts steht geschrieben (oder doch?)

Und hier geht’s zum nächsten magischen Moment, mit Winston Churchill …