Magische Momente …

Das sind die Momente, die in Erinnerung bleiben.

Weil sie etwas auslösen.

Begeisterung. Verwunderung. Entsetzen. Trauer. Freude. Erleichterung. Staunen …

Es ist die Magie der Kunst.


Eine subjektive Auswahl

Jeder hat seine eigenen bevorzugten magischen Momente.

Vielleicht in einem Marvel-Superhelden Film … wenn Wolverine zum ersten Mal seine ausfahrbaren Klingen einsetzt.

Humphrey Bogarts berühmte letzte Schlussworte in Casablanca: „Dies ist der Beginn einer wunderbaren Freundschaft.“

Oder im Herrn der Ringe, wenn Aragorn bei seiner Krönung den Hobbits erklärt: „Ihr verbeugt euch vor niemandem.“

Die Schlussszene in „The Usual Suspects„, wenn Kevin Spacey als Keyser Söze zu seinem normalen Gang wechselt und damit eine der überraschendsten Pointen der Filmgeschichte schreibt.

Auch in der Literatur: Die berühmte Passage in John SteinbecksJenseits von Eden„, wenn er das Wort Timshel erwähnt, das wichtigste Wort auf der Welt (siehe Abschnitt Geschichte / Ein Tag im Ramadan)

Oder in John IrvingsZirkuskind„, wenn die beiden Zwillingsbrüder, die nichts von der Existenz des jeweils anderen wussten, im Flugzeug auf zwei Sitze nebeneinander gesetzt werden.

Und auch Beispiele ikonischer Musik:

Das vielleicht beste Gitarren-Solo aller Zeiten: das orgiastische Free Bird von Lynyrd Skynyrd, live am 7/2/1977 im Oakland Coliseum Stadium (damals noch mit dem Leadsänger Ronnie Van Zant, wenige Monate vor dem tödlichen Flugzeugabsturz).

Der beste Song von Linkin ParkIn the End„, eine Prophezeiung, ein Hinweis auf den Tod ihres Leadsängers Chester Bennington?

Es gibt hunderte, tausende …

Das sind meine.

Und dies ist der erste magische Moment.

 

Bladerunner

Einer meiner All-Time Favorites – Bladerunner von Ridley Scott.

Er basiert auf einem Roman von Philip K. Dick, auch einer meiner All-Time Favorites, mit dem seltsamen Namen „Do Androids dream of Electric Sheep?“

1982 in die Kinos gekommen, kein unmittelbarer Erfolg, doch mauserte sich der Film zu einem Kulthit. Sein später Nachfolger „Bladerunner 2049“ von 2017 gibt sich zwar alle Mühe, aber besitzt einfach nicht die Magie des Originals.

Der Film strotzt von magischen Momenten, manche davon äusserst brutal und herzzerreissend, doch die Szene, die niemand vergisst, ist der Todesmonolog des letzten übrig gebliebenen Androiden Roy Batty (den sein Darsteller Rutger Hauer selbst kreiert hatte).

Hier ist der Ausschnitt auf Youtube:

 

 

Und hier folgt der nächste magische Moment … Polanskis „The Pianist“

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