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Alpenpanoramaweg

Alpenpanoramaweg – Ein sehr spezieller Friedhof

Alles wiederholt sich, je älter man wird.

Irgendeine gescheite Seele hat diese Weisheit in die Welt gesetzt, nachvollziehbar, aber auch ziemlich trivial. Sie ähnelt dem berühmten Ausspruch von Bette Davis (oder je nachdem Mae West): Altwerden ist nichts für Feiglinge.

Natürlich könnte man nun behaupten, dass auch Wandern eine Wiederholung des ewig Gleichen ist.

Die Berge ähneln sich, mal hoch, mal niedrig, mal schneebedeckt, mal grün bewachsen. Die Wege sind entweder schmal oder breit oder steil oder flach, voller Steine oder Kies oder asphaltiert. Die Wiesen grün oder braun, von der Sonne verdorrt oder mit hüfthohem Gras bedeckt, mit Kühen oder Schafen oder Ziegen oder Esel. Man geht entspannt oder keucht und flucht und sehnt sich nach einer Pause.

Aber –  auch wenn die Steine auf dem Weg, der Dreck unter den Schuhen, die Hügel am Horizont, ja sogar der blaue oder graue oder schwarze Himmel die gleichen sind wie tausend vorher, ist jeder Tag, jede Stunde, jede Minute auf dem Weg eine neue Erfahrung.

Und so ist es auch heute, so hoffen wir.

Im Führer finden sich ein paar schöne Worte zur heutigen Etappe:

Vom lieblichen Schwarzsee zum Breccaschlund und in die spitze Kalklandschaft der Greyerzer Alpen, über den flachen, von Gletschern ausgehobelten Euschelspass nach Jaun ins einzige deutschsprachige Dorf des Bezirks Gruyères.

 

From Schwarzsee to Jaun

 

Nach der Flut

Das Unwetter hat sich verzogen, der Schwarzsee ist zwar immer noch düster und bedrohlich, aber nicht mehr so schwarz wie gestern Abend, der Himmel ist blau, wie er sein sollte, die paar Wolken sind schlimmstenfalls ein wenig Dekoration.

 

Sunny morning at the Schwazsee

Der Weg führt eine Weile dem See entlang, man hört das Kreischen und Quaken von Vögeln, die sich den Futterplatz streitig machen, aber sonst hat sich das eh schon stille Dorf mit einer zusätzlichen Schweigestunde bestraft.

Die Berge vor uns sind mit einer weissen Nebelkappe verhüllt, wir hoffen, dass sie keine Vorboten zukünftiger Wetterkapriolen sind. Aber natürlich wissen wir als gebrannte Kinder, dass sich die nicht gerade positive Prognose für heute Nachmittag mit Sicherheit einstellen wird.

 

The path leads along the lake, for a while

 

Und wieder zerfetzte Pflanzen auf dem Weg

Wir haben etwas Höhe erreicht, der See bleibt unter uns zurück. Unter den Augen von neugierigen Kühen führt der Weg nun stetig aufwärts, mehrheitlich durch dichten Wald. Die Karte zeigt, dass es weiter oben gilt, eine komische Kurve zu nehmen, die wieder in Richtung des Sees geht, bevor der Weg dann endgültig nach Süden, Jaun, abzweigt.

Und wieder bedecken die kläglichen Überreste des abendlichen Gewitters den Pfad, nicht ganz so schlimm wie am Tag zuvor, aber trotzdem beeindruckend.

 

Destroyed remnants of yesterday's thunderstorm
Die Überreste des gestrigen Gewitters
inquisitive cows
Wir werden beobachtet

Es ist genau die Art Weg, die Spass macht: er führt entlang von Bächen, die immer noch etwas aufgewühlt durch die gestrigen Niederschläge vorbei rauschen. Dann wieder durch dichten Wald, flankiert von weisen alten und knorrigen Fichten und Birken und Buchen und Ahorn.

Unser alter Gefährte, der 3-er Wegweiser, vertrauenerweckend und zuverlässig, zeigt die Richtung an.

 

The signpost knows the way

It looks a tiny bit like Nepal
Es sieht ein kleines Bisschen aus wie in Nepal

The lake stays behind

 

Wer hätte das gedacht – eine Alpwirtschaft

Wie bereits angesprochen, die Vorzüge katholischen Brauchtums bzw. Kultur werden nach einer knappen Stunde in Form einer Alpwirtschaft sichtbar.

Den Verlockungen der Hubel Rippa, so heisst das Anwesen, können wir nicht widerstehen, und so genehmigen wir uns zwar kein Glas Weisswein wie ein paar andere, offenbar einheimische Gäste, aber zumindest einen Kaffee, während andere Wanderer, der Sprache nach aus dem Norden, uns begrüssen und ihre eigenen Wanderabenteuer zum Besten geben.

Und selbstverständlich, auch wenn die Hütte weit oben und ziemlich abgelegen liegt, führt eine Strasse direkt vor das Etablissement. Zu Fuss gehen? Warum auch, wenn man genauso gut auch fahren kann.

 

Über den Euschelpass

Die Wanderung führt in den von Gletschern geformten Breccaschlund. Die Kalkfelshänge sind von Dolinen durchzogen.

Das Tal, das von der Pointe de Balachaux im Westen, dem Schopfenspitz im Süden und dem Chörblispitz im Osten eingerahmt ist, bietet einen eindrucksvollen Blick auf Schwarzsee. Die Landschaft ist von alten Trockensteinmauern geprägt. Hier wachsen Bergahorne und mit etwas Glück kann man ein Adlerpärchen, Gämsen oder Murmeltiere beobachten.

 

Towards the Euschelpass

Last glimpse on the Schwarzsee down in the Valley

Not far from the top

Wir verlassen nun das Tal der Sense und erreichen das Greyerzerland. Wir nähern uns langsam dem Euschelpass, permanent verfolgt von neugierigen Kuhaugen. Der Himmel hat – wen wundert’s – wieder mal ein schwarzes Gewand überzogen, die Wetterpropheten dürften also recht behalten. Offenbar ein Wetterschicksal, das uns nun täglich verfolgt. Blauer Himmel am Morgen, Gewitter gegen Abend.

Doch dann, der Tiefpunkt des Tages, das laute Surren eines Helikopters durchbricht die Stille. An einem Seil hängt eine Kuh, merkwürdigerweise an einem Bein festgebunden. Man erkennt sofort, dass das Tier tot ist, denn niemals würde man ein lebendes Tier auf diese würdelose Weise transportieren.

Der Kadaver wird unweit des Wegs abgesetzt und auf einen Lastwagen verladen. Kurze Zeit später bringt der Heli eine zweite Kuh. Offenbar sind sie beide über eine Felswand abgestürzt, möglicherweise erschreckt durch das Gewitter.

Weiter oben begegnen wir weiteren Kühen auf der Weide und wünschen ihnen ein besseres Schicksal. Diesen sanften Augen kann man nur das Beste wünschen.

 

Such a lovely cow

 

Abwärts

Natürlich bleibt die Hubel Rippa nicht die einzige Alpwirtschaft. Alle heissen irgendwie was mit Rippa, keine Ahnung, was das bedeutet. Der Verlockung können wir zwar meistens widerstehen, doch kurz nach der Passhöhe werden wir schwach.

Die Alpwirtschaften werden nun zu eigentlichen Restaurants mit allem, was dazu gehört. Die ausschliesslich französisch parlierende Bedienung deutet darauf hin, dass wir in absehbarer Zeit unser beste Französisch hervorklauben müssen (das Beste? Wahrscheinlich eher das noch vorhandene).

Aber dann, frisch gestärkt mit Kaffee und Kuchen, geht der Weg im Zickzack abwärts, unserem Tagesziel, Jaun, entgegen.

 

Towards today's destination Jaun

Manchmal hat man den Eindruck, durch eine Gartenlandschaft zu gehen. Beidseits des Weges stehen die Wiesen in voller Blüte, gelbe, violette, rote Blumen erheben sich aus dem kniehohen Gras, man bleibt stehen, schauend, bewundernd, sie scheinen sich extra für uns schön gemacht zu haben. Fehlt nur noch die Sonne als Perfektion des Bildes, aber diese hat sich einmal mehr schmollend hinter Wolken verzogen.

 

Blossoming flowers between stone hedges Flowers as wide as the eye sees

Inknown flowers Just beautiful

 

Jaun – das letzte deutschsprachige Dorf

Man muss in der Geschichte weit zurückblättern, um zu verstehen, dass dieses Dorf quasi die letzte Bastion der deutschen Sprache ist. Dass Jaun nicht französischsprachig ist, wie man vermuten könnte, hängt mit der Geschichte der Besiedlung zusammen.

Offenbar wurde das Gebiet um Jaun über den Jaunpass vom Simmental her besiedelt und nicht von Bulle her. Man spricht in diesem Zusammenhang von der mittelalterlichen Landnahme, als die Siedlungspioniere weit häufiger über offene Alpenpässe als durch Schluchten und enge Täler vorstiessen.

Das Dorf Jaun besitzt zwei Kirchen. Die ältere Kirche stammt ursprünglich aus dem 11. und 12. Jahrhundert, wurde später mehrfach um- und ausgebaut, das heutige Schiff stammt von 1808 bis 1811. Seit 1910 wird diese Kirche nicht mehr als Gotteshaus genutzt, sondern dient als „Cantorama“ (Haus des Gesangs) mit einem Konzertsaal. Die 1786 von Johann Dreher erbaute Orgel ist 2011 restauriert und wieder eingeweiht worden. (Wiki)

 

One of the two churches of jaun

 

Ein sehr besonderer Friedhof

Jaun ist nicht nur für seine spezielle Rolle als letztes deutschsprachiges Dorf und seinen sprudelnden Wasserfall bekannt, sondern vor allem für den Friedhof mit Holzgrabkreuzen und Schnitzereien.

Wenn man vom Jauner Friedhof spricht, meint man damit einen eigentlichen Schatz. Sämtliche Grabdenkmäler sind handgeschnitzte Kreuze mit Basreliefs, die den Beruf oder das Hobby der Verstorbenen zeigen. Damit ist der Friedhof zu einem einzigartigen Kulturgut geworden, der auch Touristen anzieht.

Es waren schmerzliche Umstände, die zur Entdeckung des künstlerischen Talents von Walter Cottier, der die Tradition der holzgeschnitzten Grabdenkmäler begründete, führten. Es war der Tod seines Grossvaters im Jahr 1948. Auf Grund extremer Armut war die Familie damals nicht in der Lage, ein Kreuz beziehungsweise ein Grabdenkmal für den Grossvater zu bezahlen.

Der damals 27-jährige Walter Cottier schuf aus diesem Grund mit seinem Messer eine Holzskulptur: Ein Kreuz mit Christusfigur auf der Vorderseite, ein Basrelief auf der Rückseite. Eine Seite des Reliefs erinnerte an das Leben oder die Aktivitäten der verstorbenen Person, die andere zeigte ein symbolisches Element für eine Sache, die der Verstorbene besonders gern hatte. Das Grabdenkmal wird durch ein kleines Schindeldach geschützt.

So sieht man auf den Reliefs etwa einen musikliebenden Schuhmacher unter einem musizierenden Engel. Eine Lokomotive, Baustellenfahrzeuge, eine Dame mit Brille, die ihre Katze streichelt, ein Käser bei der Arbeit, ein Wanderer mit Steigfellen, oder eine Nähmaschine sowie die unterschiedlichsten Tiere und Pflanzen.

 

A very special graveyard

The grave monuments are hand-carved crosses with bas-reliefs showing the profession or hobby of the deceased.

Wie oft in diesen kleinen Gemeinden tragen die Gräber die Namen der wenigen dominierenden Familien im Dorf. Es gibt die Schuweys, die Moosers, die Buchs, die Raubers …

Wir sind im Hotel La Cascade einquartiert, natürlich vis-à-vis Wasserfall, beziehen sehr befriedigt ein grosses 6-Bett Zimmer und dinieren im Hotelrestaurant. Und eine wirkliche Überraschung – die beiden Gäste am Nebentisch, ein Paar aus Wolhusen, befindet sich doch tatsächlich auf dem Alpenpanoramaweg. Zwar nur wenige Etappen bis Vevey, aber immerhin.

 

Song zum Thema:  Traffic – Graveyard People

Und hier geht der Trip weiter … nach Broc

 

Alpenpanoramaweg

Alpenpanoramaweg – Der Wettergott als Künstler

Es scheint, als hätte sich der Wettergott für einmal künstlerisch betätigt.

Durch das viereckige Fenster glaubt man, im Gemälde eines Landschaftsmalers zu stehen. Dampf steigt aus den nassen Wiesen hoch, verdichtet sich knapp über den Hügeln zu einem langgezogenen Wolkenarm, der wie eine flauschige Decke über den Bäumen und Wiesen hängt.

Also genau die richtigen Impressionen, um den heutigen Tag gebührend zu begrüssen. Wir verneigen uns vor dem überraschenden Talent des Herrn über das Wetter und hoffen, dass er uns heute gnädig gestimmt ist.

 

the weather god as an artist

Vom bernischen Bauerndorf Guggisberg zum verträumten Weiler Hirschmatt hinunter; über einen bewaldeten Hügelzug in den urtümlichen Sensegraben bei Zollhaus, in den Kanton Freiburg hinüber und der Warmen Sense entlang ins Ferienzentrum Schwarzsee.

Dies die Meinung des Verfassers unseres Führers. Ob sich seine poetischen Betrachtungen über den Weg zum Schwarzsee bestätigen lassen, wird sich zeigen. Auf jeden Fall erwarten wir einen wiederum angenehmen Marsch.

 

From Guggisberg to Schwarzsee

 

Alles eine Illusion des Geistes?

Ein letzter Blick zurück, Guggisberg, das Guggershörnli bleiben zurück, verschwinden hinter einem Hügel. Andere Dörfer und Weiler schimmern im warmen Licht des Vormittags, vor uns und hinter uns, namenlos, man müsste sie anhand der Karte identifizieren. Aber es scheint uns nicht notwendig, das schnelle Vergessen wäre ein Verrat.

 

last view on Guggisberg

landscape through the trees

Manchmal bleiben wir auf dem Weg zwischen den Bäumen stehen, den Blick hinaus auf die sanft gerundeten Hügel gerichtet. Es ist, als wären sie schon immer dagewesen, als hätten sie ein Geheimnis, aber wahrscheinlich ist da nichts. Sie sind einfach da, ohne Grund und ohne Zweck.

„Alles ist eine Illusion des Geistes“, würde Buddha sagen. Manchmal muss ich ihm beipflichten.

 

Postkartenlandschaft

Dass es Gegenden in der Schweiz gibt, die als Postkartenidyllen bezeichnet werden, ist erstens touristische PR, aber zweitens auch eine Tatsache.

Wer schon mal auf dem Wanderweg oberhalb der Seen im Oberengadin gestanden hat, weiss wovon ich rede. Das Gleiche gilt für den Vierwaldstättersee, dessen verzweigte Arme und Buchten in unterschiedlichem Blau das Auge jedes Betrachters entzücken.

 

Upper Engadin with lakes
Einer der Seen im Oberengadin
The Vierwaldstättersee
Der Vierwaldstättersee im morgentlichen Dunst

Man braucht nicht ins Engadin zu reisen, um unbekannte, beinahe verborgene Idylle zu entdecken. Wir marschieren den ganzen Tag durch Gegenden, die auf den ersten Blick nichts Aufregendes zu bieten haben, und trotzdem idyllisch wirken.

 

Destination Schwarzsee

On the way to the Schwarzsee

Soemtimes through woods ...

... and sometimes with view

 

Der wütende Sturm

Man stellt sich beim Beobachten des Sturms – natürlich hinter sicheren Fenstern und Mauern – vor, was das Wüten alles anstellen könnte, doch wenn man es am anderen Tag mit eigenen Augen sieht, überrascht die Zerstörung.

Der Weg durch den Wald hat sich mit einer dicken Schicht zerfetzter Blätter und Äste und Zweige bedeckt, man geht für einmal auf weichem Untergrund. Der Boden sieht aus, als wäre der Himmel eingestürzt.

Die Vorstellung, wie es hier gewesen wäre, hätten wir uns immer noch auf dem Weg befunden, ist beunruhigend. Da gibt es keinen Schutz mehr unter den Bäumen, weit und breit kein Unterstand, keine Hütte, kein Hof und keine Häuser.

Man müsste sich zu Boden ducken, den Kopf mit irgendwas schützen vor den herunterpreschenden Wogen aus Wasser und Eiskörnern und zerfetzten Ästen und Zweigen.

 

remnants of the thunderstorm

Kaum aus dem verletzten Wald heraus, stehen wir mitten in einer Wiese, wo das hohe Gras vom Wind und Wasser und Hagel zu Boden gedrückt worden ist. Man kann sich die Zerstörungswut des Wetters nicht vorstellen. Man hat sich längst daran gewöhnt, in Sicherheit zu sein.

 

Destroyed gras

 

Der „Warmen Sense“ entlang

Beim Ort Zollhaus (ich bin nicht mal sicher, ob es sich überhaupt um einen Ort handelt) treffen die Kalte Sense und die Warme Sense zusammen. Wir folgen nun der warmen Sense, die vom Schwarzsee gespeist wird. Viele Kilometer später wird sie bei Laupen von der Saane aufgesogen, als hätte es sie nie gegeben.

Wir folgen ihr das Tal hinauf bis zum heutigen Tagesziel, dem Schwarzsee. Und ganz beiläufig haben wir irgendwo die Grenze zum Kanton Freiburg überschritten.

Jetzt befinden wir uns in einem anderen Kulturkreis, und vor allem, ab hier herrscht wieder katholische Lebensfreude. Der Unterschied zwischen Bern (protestantisch) und Freiburg (katholisch) zeigt sich exemplarisch darin, dass man in Bern zahlreiche Sitzbänke entlang des Wegs findet, während diese in Freiburg vollständig fehlen. Dafür laden alle paar Kilometer Alpwirtschaften zum Kaffee oder ein Glas Weisswein ein. Und ganz klar – die Zufahrten für Autos sind in jedem Fall gewährleistet.

 

On the Way to the Schwarzsee

It's a perfect path

 

Schwarzsee

Bei Schwarzsee handelt es sich einerseits um einen See, aber auch um eine populäre Tourismusregion. Im Sommer wird gewandert, im Winter skigefahren, oder man versucht sich auf dem zugefrorenen See als Eisläufer. Interessant ist, dass der See auch ein offizieller Flugplatz ist und im Winter bei einer Eisdicke ab 30 cm genutzt wird.

Bei unserer Ankunft hat der See allerdings nicht sein freundlichstes Gesicht aufgelegt. Er scheint eher überzeugt zu sein, das dem Namen nach passende Bild eines unheimlichen, düsteren Gewässers abgeben zu müssen.

Wir haben schon kurz nach Zollhaus die Verfinsterung des Himmels mitbekommen und dementsprechend pressiert. Immerhin ist uns das drohende Gewitter gnädig gesinnt, und wir erreichen das Dorf noch bevor der Regen beginnt.

 

The sky darkens

Die dunklen Wolken passen perfekt zum schwarzen See, der seinem Namen alle Ehre macht (oder ist der Effekt bloss an die Touristen gerichtet?

Und dann, nach der Ankunft im B&B, nach erledigter Dusche und Kleiderwechsel, schlägt das Gewitter zu. Es gibt die Augenblicke, wo man zwingend zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein muss. Das Gegenteil wäre sehr sehr nass …

 

 

Song zum Thema:  Wanda Jackson – Thunder on the Mountain

Und hier geht der Trail weiter … nach Jaun