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Ladakh

Backpacking Adventures

Backpacking – Die Art des einfachen Reisens

Reisen beginnen mit einer Vorstellung. Einer Idee. Wie es sein könnte. Die Kulturen. Die Sprache. Die Menschen. Die Reiseroute. Die Entdeckungen.

Vielleicht auch die Gefahren …

Es ist immer anders.

Die Wirklichkeit entspricht selten den Erwartungen.

In den meisten Fällen übertrifft die Realität die Vorstellungen und Erwartungen bei weitem. Meistens in positiver, ganz selten in negativer Weise.

Alles, was es braucht, ist eine Entscheidung.

Aufzubrechen …

… in die Backpackers World

Und vergessen, was Blaise Pascal vor über 300 Jahren behauptete:

“Das ganze Unglück der Menschen rührt allein daher, daß sie nicht ruhig in einem Zimmer zu bleiben vermögen.”

Ich weiss nicht, ob das zutrifft. Vielleicht. Vielleicht auch nicht. Es ist mir egal.

Ich ziehe es vor, von Zeit zu Zeit das Zimmer zu verlassen und mich ins Unbekannte fallen zu lassen. Den Dingen ihren Lauf zu lassen. Nicht zuviel überlegen.

Was es braucht ist, klares Denken gemixt mit Furchtlosigkeit und ein wenig Unbedarftheit.

Alles andere ergibt sich von selbst. Man findet die Dinge. Oder die Dinge finden dich. So wie der einsame Buddha im Nirgendwo ausserhalb von Nyaungshwe.

Ein Buddha ganz für mich allein

Er hat mich in Burma gefunden, inmitten der Sümpfe in der Nähe des Inle-Sees, auf der Suche nach … nichts. Und so habe ich – in diesem vom Lärm und der Hektik der Stadt verschonten Aussenquartier – meinen ganz persönlichen Buddha gefunden.

Buddha in Nyaungshwe

Mein Buddha in Nyaungshwe

Die Geräusche des nahen Flusses sind verstummt, nur der Wind trägt das zarte Klingeln unzähliger winziger Glöckchen mit sich. Ein leises Konzert für niemanden …

[Ausschnitt aus dem Tagesjournal – siehe Blog]

Das Leben findet überall statt

Auch dort, wo es niemand vermutet.

In kleinen ärmlichen Dörfern.

Oder heruntergekommenen Bussen und Zügen.

Und auch in versteckten kleinen Beizen, wo der Chef aussieht, als gehörte er einem lokalen Mafia-Clan an, aber kochen kann wie Gott in Frankreich.

Auf der Strasse inmitten einer johlenden Kinderschar, die nach Süssigkeiten betteln.

Auf Routen abseits der Zivilisation.

Inmitten kahler Berge und Einöden.

Überall. Einfach überall.

Dann also los …


Indien – Götter, Tempel, Strände

Kerala Backwater Tour

Kerala Backwater Tour – Schiffe am Ufer

… so gehen die Stunden dahin, es ist entspannend, meditativ, man sitzt gedankenverloren an der Reling. Das indische und das eigene Leben gleitet vor dem echten und dem inneren Auge vorbei, Ruhe und Frieden kommen auf, gute Gedanken, alles Hektische fällt weg …


Laos – dem Mekong entlang

Kinder am Nam Ou

Kinder entlang des Nam Ou – grosse, kleine, immer laut und lärmig und herzig und freundlich

… immer schön dem Wasser entlang, dem gischtenden Wasser, das an Wildheit und Kraft von Kilometer zu Kilometer zunimmt, zu beiden Seiten das Ufer als wechselnde grün-gelb-braune Kulisse. Dazwischen Kinder, immer wieder Kinder, grosse, kleine, immer laut und lärmig und herzig und freundlich.


Durch das pulsierende Herz Südostasiens

Sanddünen bei Mui Ne (Vietnam)

Sanddünen bei Mui Ne (Vietnam) wie in Lawrence of Arabia

… das ist die Wüste, wie sie mir vorschwebt, so wie in Lawrence of Arabia.

Ich würde mich keine Sekunde wundern, wenn aus dem Schatten der nächstliegenden Düne Peter O’Toole auftauchte, in schneeweisse Beduinen-Gewänder gehüllt, auf dem Kopf der Turban, in der Hand die doppelläufige Flinte, die Augen voll von Abenteuerlust, der Blick in die Ferne, auf die Auseinandersetzung mit den Türken gerichtet … (Ausschnitt aus dem Tagesjournal)


Burma – Reise durch ein erwachendes Land

Ballonfestival in Taunggy (Myanmar)

Der Ballon wird grösser und grösser, die Menge hält den Atem an …

… und dann ist es endlich soweit. Die Hülle wird durch die heisse Luft langsam aufgebläht, jetzt erkennt man die wunderbaren Farben, die Zeichnungen und Schriftzeichen darauf, sie werden grösser und grösser, bis der Ballon in seiner ganzen Pracht über der Menge hängt.

Eine Minute lang kippt er auf die Seite, ein Stöhnen geht durch die Menge, aber wundersamerweise gelingt es der Crew, ihn wieder in die Senkrechte zu bringen.

Schliesslich rennen Leute heran, sie tragen ein viereckiges Gestell, das unten angehängt wird, und jetzt, zum Entzücken der tausenden von Zuschauern – Ah! Oh! – erhebt sich der Ballon in den Nachthimmel, und kaum hat er eine gewisse Höhe erreicht, spuckt er Feuerwerk aus dem angehängten Gestell.

Ein Funkenregen senkt sich herab, rote, grüne, gelbe Explosionen, Sterne – ein Wahnsinnsspektakel … (Ausschnitt aus dem Tagesjournal)


Ladakh und Rajasthan – atemberaubend

Baby-Trek in Ladakh

Trekking Likir-Yangthang-Hemis Shukpachen (Ladakh)

… es ist nun brennend heiss geworden, die Felsen ringsherum scheinen sich mit Hitze aufzuladen. Und natürlich kommt der nächste unvermeidliche Aufstieg, und diesmal wird es so richtig heftig.

Ich bin allein, ringsherum nur tote, furchteinflössende Welt, ich bin weitherum das einzige atmende Wesen, kein Vogel, keine Maus, keine Ziege, vielleicht irgendwo versteckt ein Schneeleopard, ein beglückendes, aber gleichzeitig auch beunruhigendes Phänomen.

Aber einmal mehr, auch wenn ich mich wiederhole: das sind die Momente, deretwegen man sich auf Unternehmen dieser Art einlässt … (Ausschnitt aus dem Tagesjournal)


Nordwärts – Unterwegs auf dem einsamen Kontinent

Salar de Uyuni in Bolivien

Wolken spiegeln sich auf dem Salar de Uyuni (Bolivien)

… der Horizont verschwindet langsam, die Grenze zwischen Himmel und Erde löst sich auf. Je weiter man sich hinauswagt, desto surrealer werden die Luftspieglungen.

Es sind Bilder, die Salvador Dali gemalt haben könnte, fehlt eigentlich nur noch eine brennende Giraffe in der Ferne …

Die schwarzen Wolken am Horizont lassen darauf schliessen, dass ein Sturm im Anzug ist. Die Spieglungen erhalten nun eine zusätzliche Komponente: waren sie bisher hellblau, weiss, milchig, so werden sie nun zu dräuenden Ungeheuern, doppelt gespiegelt auf dem See. Aber so schnell wie es gekommen ist, verschwindet das Gewitter, Ruhe kehrt ein … (Ausschnitt aus dem Tagesjournal)

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