Khardung La Pass – nichts für schwache Nerven

 

„All great things are simple, and many can be expressed in single words: freedom, justice, honor, duty, mercy, hope.“ (Winston Churchill)

 

Wie immer zeigt der Gang durch die frühmorgendlichen, noch kaum wachen Strassen eine ganz andere Seite der Stadt.

Die meisten Läden und Restaurants und Agenturen sind noch geschlossen, kaum Verkehr, ein paar verschlafene Traveller schlurfen durch die leeren Gassen. Man hört sogar das Kreischen von Elstern und anderen Rabenvögeln, normalerweise kaum wahrnehmbar durch das Dauergehuppe.

Kaffee vor der Abfahrt
Der letzte Kaffee vor der Abfahrt

Ich bin auf dem Weg zur Agentur, die den Trip organisiert hat, mit einem nach Kaffee dürstenden Magen und finde doch tatsächlich ein kleines Restaurant, das bereits geöffnet hat. Dann sitze ich draussen an einem kleinen Tischchen, kaum ein Mensch weit und breit, einen starken Black Coffee vor mir, ein kühles Windchen im spärlichen Haar, die Aussicht auf einen wunderbaren Tag … Was will man mehr.


 

Der Fahrer gibt Gas

Vor der Abfahrt unterhalte ich mich mit dem Boss der Agentur und frage ihn nach der abgelaufenen Saison.Er winkt ab. „Why? Less Tourists?“ Nein, sagt er, viele Touristen, aber das Niveau habe massiv abgenommen. Mein fragendes Gesicht beantwortet er mit einer abschätzigen Geste. „Too many Indian Tourists!“

Upps, das sitzt! Als echter Ladakhi ist er offenbar nicht gerade gut auf seine Mitlandleute aus dem Süden zu sprechen. Die Horden von Handy- und Selfiestick-bewaffneten Touristen sind tatsächlich eine Überraschung der eher negativen Sorte. Offenbar gehört es bei der schnell wachsenden und wohlhabenden Mittelschicht zum guten Ton, auch mal einen Kurztrip nach Ladakh zu unternehmen.

Im Mini-Van sitzen erwartungsvoll – zwei Inder. Eine freundliche hübsche Dame namens Anu, die in London lebt, und ein junger Mann aus Gujarat mit dem vielversprechenden Namen Siddhart. Ich hoffe, Buddha hat Freude an seinem Namensvetter aus Ahmedabad. Später setzt sich noch eine deutsche Dame, Christine, zu uns, und dann gibt der Driver Gas.

 


 

Auf ins Nubratal

Dann also auf ins Nubratal, übersetzt Blumengarten, und das ist, wie wir später sehen werden, durchaus wörtlich zu nehmen. Der zweithöchste befahrbare Pass der Welt, der Khardung La, führt über 5370 Meter hinüber ins fruchtbare Tal.

 

Leh verschwnidet im Dunst
Leh weit unter uns im Dunst

Die ersten Kilometer sind nichts Besonderes. Unter uns erstreckt das Industal, die undurchdringliche, mit einem gelben Dunst überzogene Silhouette von Leh, die sich an die Berge anlehnenden letzten Häuser und Wiesen. Doch es geht schnell aufwärts, Kurve um Kurve. Die eh schon wüstenartige Umgebung scheint noch abweisender zu werden. Unter uns schneidet das Band der Strasse wie eine riesige Narbe in die Berghänge. Leh ist längst unter uns verblasst, nur noch weit weg ein Flecken aus Grün, einem Spielzeugdorf gleich.

Wir nähern uns einer Welt, in der nichts zu leben scheint. Ein eigenartiges Gefühl schleicht sich ein.

 

Wie auf dem Mond
Es geht höher und höher ..


 

Checkpoint

Man steigt und steigt, unzählige Serpentinen hinauf, wir überqueren die 4000-Meter-Grenze, einsame Seitentäler tauchen aus dem leichten Nebel auf, schneebedeckte Gipfel, die meisten über 6000 Meter strecken ihre Gipfel und Kappen in den blaugrauen Himmel.

Dann der erste Kontrollposten, South Point, gemäss meiner iPhone-App genau 4657 Meter hoch gelegen. Kontrolle des Passes und des Permits. Ausländer brauchen für bestimmte Regionen in Ladakh eine Zusatzbewilligung, die aber leicht zu erhalten ist (ausser für Chinesen: Chin hatte null Chance dafür; offenbar sind die alten Konflikte zwischen Indien und China immer noch lebendig).

Man vertritt die Beine, atmet die immer dünner werdende Luft ein, zieht den Kragen hoch, die Mütze ins Gesicht. Es wird kälter. Ein scharfer Wind bläst ums Gesicht, drückt Tränen in die Augen. Man flüchtet ins geheizte Innere des Vans zurück.

 

Checkpoint
Checkpoint


 

Eine abweisende Welt

Und dann geht es erst richtig los. Irgendwann ist die Grenze zwischen asphaltierter und unbefestigter Strasse erreicht. Es braucht nun keinen Hinweis an den Fahrer mehr, langsamer zu fahren, denn jetzt stellt die Strasse eine echte Herausforderung dar.

Der Toyota quält sich Meter um Meter der Passhöhe entgegen, einem noch weit entfernten nebligen Einschnitt zwischen den hohen Bergen zu. Der Fahrer kennt sein Metier: im Slalomstil umfährt er gekonnt die tiefsten Löcher, weiss zum Vornherein, wo er ein entgegenkommendes Auto zu erwarten hat und wo die besten Ausweichmöglichkeiten bestehen.

Man glaubt nun an eine andere Welt, es ist etwas Unheimliches um uns herum. Unsere metaphysische zweite Natur meldet sich, findet diese seltsame Welt furchteinflössend, abstossend. Sie scheint mitteilen zu wollen, dass wir uns hier an einem Ort befinden, der nicht erstrebenswert ist, den wir schnell verlassen sollten.

Es ist still geworden im Van. Alle Augenpaare sind nach draussen gerichtet. In die kalte, anweisende Welt, in deren Inneres wir immer weiter vorstossen.

 

Die Strasse wird schlechter
Die Strasse wird schlechter und schlechter, je höher wir kommen

Es herrscht viel Verkehr, aber da die Strasse nur einspurig ist, werden die Ausweichmanöver häufiger. Ich sitze am Fenster, neben mir ein Abgrund, der immer steiler und tiefer zu werden scheint, und mir gelegentlich einen leichten Zusatzschnaufer entlockt, wenn dass Fahrzeug beim Ausweichen die letzten Zentimeter kratzt.

Der geplante Trip über den Leh-Manali Highway drängt sich ins Bewusstsein. Ist das hier eine erste Kostprobe? Es scheint so.

 

Stau
Stau vor der Passhöhe

Es ist nicht nur eine Herausforderung für die Nerven, sondern auch für die Mägen: man wird so sehr herumgeworfen, dass nicht einmal mehr der verkrampfte Griff nach den Haltegriffen etwas nützt. Das Atmen fühlt sich jetzt, da wir uns der 5000 Meter Grenze nähern, bereits etwas anders an.

Die Gespräche im Wagen sind verstummt, alles schaut nach vorn, der nächsten Kurve, dem nächsten Graben, dem nächsten Lastwagen entgegen. Den Blick aus dem Seitenfenster, auf den gähnenden Abgrund, lässt man besser sein, sonst wird der Atem noch etwas nervöser.

Doch kurz vor der Passhöhe ein Stau. Kaum vorstellbar, dass sich auf dieser Höhe ein Stau bilden kann, aber die Realität ist wie meistens phantasievoller als die Vorstellung.

 


 

Passhöhe Khardung La – 5369 Meter über Meer

 

img_1916Und dann sind wir da, auf der Passhöhe, meine App zeigt 5369 Meter an, und es schneit.

Zwar nur leicht, aber es ist saukalt. Natürlich steigt man aus, macht einige schwankende Schritte, atmet tief durch, fotographiert, und ist ein bisschen stolz, hier zu sein (obwohl die eigentliche Leistung ein kleines technisches Wunder aus Japan und ein kompetenter Fahrer bewirkt haben; wir sind ja nur staunend dagesessen).

Überall stehen Tafeln, worauf voller Stolz auf den „highest motorable Pass in the World“ hingewiesen wird (was allerdings nicht stimmt, es ist nur derzweithöchste, aber davon wollen die Inder natürlich nichts wissen).

Wenn ich es mir recht überlege, stehen wir hier oben gerade mal gut 500 Meter unterhalb des Kilimandscharo Gipfels, der immerhin den höchsten Berg Afrikas darstellt. Allerdings haben wir uns im Unterschied zum Kilimandscharo einigermassen gemütlich hochfahren lassen und haben nicht erst nach Tagen mühseliges Wanderns den Gipfel erreicht. Irgendwie verrückt.

Ähnlich wie auf dem Kibo ist allerdings das Wetter. Es zieht durch Mark und Bein, und nach einiger Zeit stellt sich eine gewisse Kurzatmigkeit ein. Nicht verwunderlich! Wir stehen höher als die meisten Menschen in ihrem ganzen Leben je sein werden.

 

World's highest motorable Road
Der höchste befahrbare Pass der Welt

 

Auf dem höchsten befahrbaren Pass der Welt steht Auto an Auto, sie entleeren ihre Passagiere in die dünne Luft. Aufgeregte Stimmen, oh und ah, Kameras werden gezückt, um den einmaligen Moment einfangen zu können, die stolzen Beweise für die staunende Welt.

Allerdings hat man dazu nicht mehr benötigt als Geld, ein bergtüchtiges Fahrzeug und einen erfahrenen Driver. Die eigene Leistung ist vernachlässigbar klein.

Das ist in diesem gloriosen Augenblick absolute Nebensache. Und wieder einmal zeigt sich, wie sehr der Mensch zur Verdrängung fähig ist.

 

Die Passhöhe
Die Passhöhe – höher als die meisten Besucher je erreichen werden

 


 

Ebenso grandios wie furchteinflössend

In der uns umgebenden Landschaft zeigt sich die Natur mit Pomp und Prunk. Man schaut mit einem inneren Schaudern in die verschneiten Täler hinunter, die von Wolkenvorhängen verdeckten Berggipfel hinauf, man spürt instinktiv die Bedrohung, die Macht, die Warnung. Der Himmel ist aus Blei, grau und düsterer als jeder bekannte Himmel.

 

Grandios, eisig
Ebenso grandios wie furchteinflössend

Schneebedeckt und kalt
Weit weg von der Zivilisation


Kalt und irgendwie deprimierend

Das graue Nieselwetter verstärkt den deprimierenden Eindruck der Umgebung. Inmitten hunderter flatternder Gebetsfahnen stehen ärmliche Blechhütten, auf deren dünnen Dächern der erste Schnee liegt. Ich bin sicher, dass irgendwelche armen Schweine aus Bihar oder Uttar Pradesh hier arbeiten, für einen Hungerlohn auf über 5000 Metern bei diesem elenden Wetter..

Irgendwo versteckt, doch genau über dem Abgrund thronend, steht eine Reihe von WC-Häuschen. Ich bin auf meinen Reisen, insbesondere in Indien, in dieser Hinsicht schon Schlimmem begegnet, aber das hier schlägt alles (auf eine genauere Beschreibung möchte ich zum Wohl der Leser verzichten).

 

Hoch und weit und kalt
Drei kleine Menschen inmitten grandioser Umgebung

Anyway, auch mit warmer Wollkappe zieht der eisige Wind durch die Kleider, und wir flüchten uns ins warme Auto, um die Fahrt ins Tal hinunter an Angriff zu nehmen, ins Nubratal, wo wir auf wärmere Temperaturen hoffen.

Die Fährt ist sozusagen deckungsgleich mit der Fahrt zur Passhöhe, also die gleiche Quälerei für Fahrer, Wagen und Insassen. Aber die Architektur der Strasse ist eine Meisterleistung. Der Blick zurück zeigt den tiefen Einschnitt, der quer in eine beinahe senkrechte Wand geschnitten wurde, und gerade noch erkennbar gegen den nun blauen Himmel der Sendemast auf der Passhöhe..

 

Einschnitt im Berg
Ein horizontaler Einschnitt in den Berghang


Yaks im Schneegestöber

Und da, unerwartet und überraschend, ein Yak und dort noch eines. Die zottigen Viecher machen einen gelassenen Eindruck, über den Boden gebeugt, um das wenige,was dieser hergibt, zu erkunden. Und ebenso unerwartet ein plötzliches Schneegestöber aus dem eben noch blauen Himmel, doch die Yaks sind gut geschützt gegen alle Angriffe des Wetters, das in diesen Breitengraden alle paar Minuten wechseln kann.

Man möchte sie knuddeln, diese wunderbaren Kreaturen.

 

Yaks
Yaks – Gut geschützt gegen die Kälte

Yak im Schneefall
Es beginnt zu schneien


 

Das Schwemmland des Shyoks

Der Übergang zum asphaltierten Teil ist nur kurz ein Vergnügen, denn nun drückt der Fahrer aufs Gaspedal, was bei der kurvenreichen Strasse und dem ständigen Gegenverkehr ein beinahe grösseres Risiko darstellt als die Fahrt entlang dem Abgrund.

 

Ebene unter uns
Schwemmland des Syoks

 

Unter uns liegt das weite Schwemmland des Shyoks, einem im Karakorum entspringenden Indus-Zufluss. Er wird von den Leuten im Nubratal gefürchtet wegen seiner immensen Gewalt: regelmässig überflutet er die Ufer, zerstört Häuser und Felder. Die Strasse verläuft nun parallel zu ihm, Über unübersichtliche Kurven folgen wir ihm, bewundern das beinahe vergessene Grün, die kleinen Bäche, die zwischen Pappeln und Wachholderbäumen sprudeln.

Das Nubratal hat seit jeher an der Karawanenstrasse zwischen Leh und Zentralasien gelegen. Edelstoffe wie Wolle, Borax, Salz, Gold wurden gegen Safran und Gemüse getauscht. Ein Überbleibsel aus diesen Zeiten sind die zweihöckrigen Kamele, von denen es heute noch etwa 90 im Nubratal gibt. Sie sind zwar arbeitslos, aber die Ladakhis haben ein neues Businessmodell entdeckt, indem sie Kamel-Ausritte über die Sanddünen bei Hundar anbieten.

Und genau da wollen wir hin.

 


 

Kamelritt über die Sanddünen

Ich bin zwar immer etwas skeptisch gegenüber diesen manchmal schrecklichen und peinlichen Angeboten an Touristen, aber für eine halbe Stunde auf einem Kamel zu reiten, hat schon seinen besonderen Reiz. Schon von weitem ist eine zahlreiche Horde von zumeist indischen Touristen zu erkennen.

Vom Parkplatz aus überquert man über einen schwankenden Holzsteg den Fluss (was bei den indischen Touristen bereits die ersten Schweissausbrüche auslöst) und gelangt so zum Startplatz, wo sich inmitten einer grossen Menge Touristen die Kamele befinden. Ein milchiger Dunst schwebt über der Ebene, verziert die Abhänge und Berggipfel mit einem trüben Schleier.

 

Holzsteg über den Fluss
Über einen Holzsteg zum Startplatz


 

Wunderbare Tiere

Es dauert also eine Weile, bis wir drankommen. In der Zwischenzeit bewundern wir diese geduldigen und unglaublich schönen Tiere. Wir haben es hier mit Trampeltieren zu tun, also den zweihöckrigen Kamelen, ideal fürs Reiten, vor allem optimal für die nicht sehr wendig aussehenden Touristen, die hier in grossen Scharen darauf warten, losreiten zu können.

Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet der Trampeltiere erstreckte sich ungefähr vom mittleren Kasachstan über die südliche Mongolei und das nordwestliche China bis zum großen Bogen des Gelben Flusses. Im dritten vorchristlichen Jahrtausend setzte die Domestikation der Tiere ein, als Last- und Nutztiere sind sie heute in weiten Teilen Asiens verbreitet – die Gesamtpopulation wird auf 2,5 Millionen Exemplare geschätzt. Man trifft sie von Kleinasien bis in die Mandschurei an. Nördlich ist das Trampeltier bis Omsk in Westsibirien verbreitet, das etwa auf 55 Grad nördlicher Breite liegt.

Die freilebenden Bestände wurden durch Bejagung immer weiter zurückgedrängt. Im 19. Jahrhundert starben sie im Westen ihres Verbreitungsgebietes aus, seit den 1920er-Jahren gingen auch im Osten die Populationszahlen deutlich zurück. Im Jahr 2003 lebten laut Schätzung der IUCN nur rund 950 wildlebende Trampeltiere in drei getrennten Populationen: in der Taklamakan-Wüste und im Lop-Nor-Becken im chinesischenXinjiang (zusammen rund 600 Tiere) sowie im mongolischen Teil der Wüste Gobi (rund 350 Tiere).

Trampeltiere sind an trockene Habitate angepasst. In den Wintermonaten halten sie sich bevorzugt entlang von Flüssen auf und wandern in den Sommermonaten in die Trockensteppen und Halbwüsten. Bemerkenswert sind dabei die Temperaturschwankungen in ihrem Lebensraum, die −30 °C bis +40 °C erreichen können. (Copyright Wikipedia).

 

 

Sanftmütig, geduldig
Sanftmütig, geduldig – man muss sich zurückhalten, um sie nicht zu streicheln

Soviel gelassene Würde
Gelassene Würde

Junges Kamel
Noch jung und knuddelig

Schläfrig
Etwas schläfrig, warten auf den grossen Auftritt


 

Lawrence of Arabia – wieder mal

Und dann, nach langem Warten, ist es soweit.

Das Aufsteigen ist nicht das Problem (allenfalls für dickliche Inderjungen,die kaum ihr Bein heben können), sondern der Augenblick danach, wenn das Kamel aufsteht. Man wird zuerst nach vorne, dann nach hinten geschleudert (oder umgekehrt?), und wehe, wenn man sich dabei nicht festhält.

 

Alles gut
Bisher alles gut

Eine Anzahl Kamele werden aneinander festgezurrt, vorne geht ein junger Mann, das Seil des vordersten Tieres (meines) in der Hand. Es ist irgendwie ein erhebender Moment, wie man über den Sand schaukelt und gleitet, die Bewegungen sind ganz sanft, aber man kann die Kraft spüren. Auf jeden Fall komme ich mir vor wie Lawrence of Arabia, doch anstelle der würdevollen stolzen Beduinen werde ich von lärmenden Indern begleitet, die ihre Sticks in die Höhe halten und ein paar Millionen Selfies schiessen …

 

Bereit
Bereit zum Start

Unterwegs
Unterwegs in der Karawane
Führer

Der Führer läuft voraus

 

Um uns herum eine eigenartige Landschaft. So könnte es irgendwo in der Sahare aussehen …

 

Hinterlassenschaft des Flusses
Die Dünen sind eine Hinterlassenschaft des Flusses

Mein eigenes Kamel
Mein eigenes Kamel – am liebsten würde ich es nach Hause mitnehmen; einfach ein Schatz


 

Abend im Nubratal

Und dann ist unser Abenteuer vorbei. Wir verabschieden uns von unseren zottigen Freunden, die wie in kurzer Zeit liebgewonnen haben, und machen uns auf den Heimweg ins Hotel. Der Abend senkt sich langsam herab, Zeit den aufregenden Tag zu beenden.

 

Bye-bye
Bye-bye, ihr wunderbaren Tiere


Hundar

Im Dorf Hundar, wo wir unser Guesthouse haben, blühen tausend Blumen in allen Farben, die Bäume neigen sich schwerbeladen von Aprikosen und Äpfeln. Unser Hotel ist inmitten eines grossen Gartens gelegen. Wir sitzen in der Abendsonne, lassen den Tag Revue passieren.

Später noch ein letzter, etwas müder Spaziergang durch das Dorf. Ein paar Knaben beäugen uns aufmerksam, sie sind das einzige Lebenszeichen im stillen Abend …

Gemüsegarten
Gemüsegarten in Hundar

Knaben in Hundar
Freunde am Strassenrand


 

PS Song zum Tag:  Dissidenten – Walking the Camel

 


Und hier geht die Reise weiter …