Die Laos-Bücher

 

Ich erinnere mich immer wieder mit Freude an Paul Theroux‘ Reisebücher und seine berühmten Bahnabenteuer, aber auch die Bücher, die ihn jeweils begleiteten. Auf einige davon bin ich nur durch ihn gestossen.

Aus diesem Grund hier die paar Reisebegleiter, die Laos-Bücher, die mich durch Laos begleitet und mir manche langweilige Stunde versüsst haben.


Philip Pullman – His dark Materials

Die Waise Lyra, Hauptfigur in »Der Goldene Kompass«, lebt in einer Parallelwelt – der unseren ganz ähnlich –, in der Wissenschaft, Theologie und Magie eng miteinander verwoben sind. Als ihr bester Freund verschwindet, macht Lyra sich auf die Suche nach ihm und kommt einer finsteren Verschwörung auf die Spur.

Sie muss herausfinden, was es mit dem seltsamen »Staub« auf sich hat. In »Das Magische Messer« bekommt sie dabei Unterstützung von Will, der ein besonderes Messer besitzt: Mit ihm kann er Fenster zwischen den Welten öffnen. Nach und nach entdecken Lyra und Will die Wahrheit über Lyras Herkunft. Und über ihre Rolle in der großen Schlacht, die nicht nur eine Welt umfasst und die in »Das Bernstein-Teleskop« ihren spannenden Abschluss findet.

Philip Pullman – His Dark Materials, ist eine unvergleichliche Fantasy-Serie, die das Leserherz von Millionen gerührt hat. Die Verfilmung von Band 1 Der goldene Kompass erhielt nicht gerade euphorische Kritiken, deshalb wurde auf die Verfilmung der Bände 2 und 3 verzichtet. Aber jetzt plant die BBC eine neue Bearbeitung als Mini-Serie. Spannend! Und ja, Pullman schreibt eine neue Trilogie, das Prequel zu den Dark Materials.

 


Charles Dickens – Great Expectations

Es gibt 100 000 Bücher, die schön sind; 10 000, die sehr schön sind; 1 000, die noch viel schöner sind als alle die anderen. Und es gibt 100 Bücher, die den lieben Gott zum Weinen bringen: Eines davon ist Charles Dickens’ Große Erwartungen.

Muss man mehr dazu sagen?

Ich habe jahrelang vergessen, mich an dieses Buch zu erinnern. Und ausgerechnet in Laos, zeitlich, geographisch und kulturell Lichtjahre vom Englang des 19. Jahrhunderts entfernt, bin ich daran erinnert worden. Zu meiner Freude und Befriedigung.

 


Patrick Leigh Fermor – Die Zeit der Gaben / Zwischen Wäldern und Wasser

 

18 Jahre alt ist Patrick Leigh Fermor, als er sich aufmacht, Europa zu erkunden. Sein Ziel vor Augen, er will nach Konstantinopel, wandert er zunächst von Hoek van Holland rheinaufwärts. Tief hinein nach Deutschland geht die winterliche Reise, durch Wiesen und Wälder, verschneite Städte, die Donau entlang, nach Wien und Prag, bis in die ungarischen Marschen.

Es ist das Jahr von Hitlers Machtergreifung. In seiner poetischen und präzisen Sprache lässt Patrick Leigh Fermor vor unserem inneren Auge das alte Europa erstehen, das wenige Jahre später in Schutt und Asche versinken wird.

Das ideale Reisebuch. Man wundert sich über einen Achtzehnjährigen, der 1933 mitten im Winter einfach losmarschiert, den ganzen Kontinent durchquert und schliesslich am Ziel in Istanbul ankommt. Man möchte sofort selbst packen und losmarschieren …

 

 


Gregory David Roberts – Shantaram

Als der Australier Lindsay in Bombay strandet, hat er zwei Jahre Gefängnis hinter sich und ist auf der Flucht vor Interpol. Zu seinem großen Glück begegnet er dem jungen Inder Prabaker, der ihn unter seine Fittiche nimmt.

Auf ihren Streifzügen durch die exotische Metropole schließen die beiden eine innige Freundschaft, und Lindsay lernt nicht nur die Landessprache, sondern auch, mit sich ins Reine zu kommen: Er wird zu „Shantaram“, einem „Mann des Friedens“, und kämpft für die Ärmsten der Armen. Doch dann verfällt Lindsay einer Deutsch-Amerikanerin mit dubiosen Kontakten zur Unterwelt.

Man weiss immer noch nicht, ob die Geschichte wahr ist, oder ob der begnadete Erzähler sie sich aus den Fingern gesogen hat. Eigentlich egal, denn es ist ein ganz grosses Lesevergnügen. Und ausserdem: dieses Buch habe ich am Strand von Calangute in Goa einem fliegenden Händler abgekauft. Eine Kopie einer Kopie einer Kopie …

 


Carlos Ruiz Zafon – Der Schatten des Windes

An einem dunstigen Sommermorgen des Jahres 1945 wird der junge Daniel Sempere von seinem Vater an einen geheimnisvollen Ort in Barcelona geführt – den Friedhof der Vergessenen Bücher. Dort entdeckt Daniel den Roman eines verschollenen Autors für sich, er heißt ›Der Schatten des Windes‹, und er wird sein Leben verändern.

Immer wieder erstaunlich, dass im Wust der jährlichen Neuveröffentlichungen solche Kleinode entdeckt und zu einem Welterfolg werden.

 

 

 

 


Und hier weitere Bücher, die mich auf meinen Reisen begleitet haben:

Die Südindien Bücher

Die Laos Bücher

Die Südostasien Bücher

Die Ladakh Bücher

Die Südamerika Bücher

Die Nepal Bücher

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