Die Südindien Bücher

 

Ich bin – soviel ist klar – ein Bücherfetischist. Es ist mir immer noch nicht möglich, an einer Buchhandlung oder sogar einem Bahnhofkiosk vorbeizugehen, ohne einen Blick auf die ausgestellten Bücher zu werfen. Auch dann nicht, wenn mein Vorrat an noch nicht gelesenen Büchern bis ans Lebensende gefüllt ist, kann ich der Versuchung nicht widerstehen, zumindest daran zu riechen, sie in den Händen zu halten, durch die Seiten zu blättern, den ersten und den letzten Satz zu lesen.

Verrückt? Wahrscheinlich.

Und ganz besonders glückliche Lesemomente erlebe ich jeweils beim Reisen. So auch in Südindien, inmitten tropischer Hitze, exotischen Sehenswürdigkeiten, während mühsamer Busfahrten. Der kleine Moment der Flucht. Wenn die Welt da draussen zu verrückt ist.

So wie in  Burma oder Ladakh oder Südamerika. So wie überall.


Robert Harris – The Ghost

Der britische Ex-Premierminister Adam Lang will seine Memoiren veröffentlichen. Nach dem dubiosen Mord an seinem Ghostwriter recherchiert dessen Nachfolger genauer als verlangt und macht eine Entdeckung, die zu einem weltpolitischen Chaos führen könnte. Stand der Premier tatsächlich im Dienst der CIA?

Die personelle Annäherung an einen ehenmaligen Prime Minister ist nicht zufällig, auch wenn die Story erfunden ist. Wie auch immer – wie die meisten Harris-Romane ein Lesevergnügen. Und übrigens – der Film, basierend auf dem Roman, ist ebenso sehenswert. Ewan McGregor spielt die Hauptrolle.

 

 

 

 


Khaled Hosseini – The Kite Runner

Afghanistan 1975: Der zwölfjährige Amir will unbedingt einen Wettbewerb im Drachensteigen gewinnen, um seinem Vater seine Stärke zu beweisen. Dazu braucht er die Hilfe von Hassan. Trotz ihrer unterschiedlichen Herkunft verbindet die beiden Jungen eine innige Freundschaft. Bis am Tag des Wettkampfs diese von Amir auf schreckliche Weise verraten wird. Die Wege der beiden trennen sich, während das Land gleichzeitig seiner Zerstörung entgegengeht. Viele Jahre später kehrt der erwachsene Amir aus dem Ausland in seine Heimatstadt zurück, um seine Schuld zu tilgen. Doch Kabul hat sich seit damals sehr verändert.

 

 

 

 


Rory Stewart – The Places In Between

»Nach Kabul? Zu Fuß? Sie müssen lebensmüde sein!« Januar 2002, kurz nach der Landung der US-Einheiten und dem Sturz der Taliban: Als Rory Stewart in Herat aufbricht, um Afghanistan zu durchwandern, könnten die Bedingungen nicht weniger einladend sein – Un­ruhen und heimtückische Landminen, ein extrem harter Winter mit massiven Schneeverwehungen und ausgehungerten Wölfen. Doch Stewart lässt sich nicht auf­­­halten. In Begleitung seines zahnlosen alten Kampf­hundes Babur und nur mit einem Wanderstab bewaffnet zieht er los. Er überwindet fast 1000 Kilo­meter und Pässe in bis zu 4500 Meter Höhe. Er lernt die einzigartige Naturlandschaft und eine vergessene Kultur kennen. Und er trifft in den einsamen Berg­dörfern auf junge Soldaten und alte Eselsreiter, die mehr als zwei Jahrzehnte von der Welt abgeschnitten waren.

 

 


Und hier weitere Bücher, die mich auf meinen Reisen begleitet haben:

Die Burma Bücher

Die Laos Bücher

Die Südostasien Bücher

Die Ladakh Bücher

Die Südamerika Bücher

Die Nepal Bücher

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