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Der Hippie Trail – Buzkashi, das Spiel für Männer auf Pferden

Zurück in Kabul, etwas müde vom anstrengenden Trip, aber gleichzeitig glücklich über die Erlebnisse im Baniyantal, über die Buddhas und die Seen von Band-e-Amir. Wir fühlen uns einmal mehr beglückt, beschenkt, und wenn man an die unerträglichen Veränderungen der letzten Jahre denkt, dann bleibt nur Trauer und Unverständnis. Der Aufenthalt in Kabul geht dem Ende …

Die Buddhas von Bamiyan

Der Weg nach Bamiyan Kabul ist per se schon ein Highlight erster Ordnung, aber nicht die einzige Sehenswürdigkeit in diesem Land. Eine andere ist aus verständlichen Gründen noch berühmter. Die riesigen Buddha-Statuen im Bamiyantal. Wir schreiben das Jahr 1974, alles ist noch so, wie es seit Jahrhunderten gewesen ist und in alle Zukunft so bleiben …

Und dann endlich Kabul

Kandahar Das erste, was auffällt – Kandahar besitzt einen völlig anderen Charakter als Herat. Man könnte meinen, dass sich Städte in einem Land, auch wenn sie weit voneinander entfernt liegen, gleichen, aber das ist nicht so. Bern ist ja auch ganz anders als Zürich oder Basel. Hier begegnet man vor allem finster und stolz blickenden …

Herat, die Stadt der Schlitzohren

Key Takeaways Estimated reading time: 22 Minuten   Turbane, wallende Hosen und Schleier Mashhad bleibt hinter uns zurück, wenn alles gut läuft, werden wir uns in ein paar Monaten auf dem Rückweg wieder sehen. Vielleicht immer noch euphorisch, vielleicht enttäuscht, aber sicher verändert. Es gibt ja offenbar kein Land, das den Besucher derart in seinen …

Mashhad, die heilige Stadt

Es geht also weiter, Ade Chalous, wir werden dich nicht vermissen, den Nachthimmel allerdings schon. Und Otto natürlich, wir wünschen dem armen Kerl alles Gute und vielleicht doch noch ein langes Leben. Der Weg führt anfangs eine ganze Weile dem Kaspischen Meer entlang. Eine farbige fruchtbare Gegend, ganz anders als das, was wir bisher vom …

Teheran Monster

So sind wir nun also tatsächlich wieder unterwegs. Nach ein paar begeisterten Kilometern – wir fühlen uns wie neugeboren – verzieht sich die Begeisterung und macht Sorgenfalten Platz. Zurück nach Täbris Der Boss hat uns gewarnt, dass der Motor am Anfang etwas rucken könnte, aber dieses Rucken macht keinen guten Eindruck. Wir werden zwar nicht …

Staub und Dreck und Mühsal

Es hat uns trotz Respekt vor den Distanzen schon zweimal erwischt. Zweimal in der Dunkelheit auf osttürkischen Strassen – kein Vergnügen! Das soll nun definitiv der Vergangenheit angehören. Wir starten also noch früher, ohne grosse Begeisterung zwar, aber bis Erzurum sind wieder über 400 Kilometer zu fahren. Und was uns dabei erwartet, ist wie jeden …

Das Fahren in dunkler Nacht

Irgendwann, es muss meinem inneren Kompass gemäss noch tiefe Nacht sein, wage ich einen Blick durchs Fenster. Tatsächlich, am östlichen Horizont macht sich das Morgengrauen breit. Aber es ist einfach viel zu früh, um aufzustehen. Allerdings, im Hinterkopf meldet sich ein fieses Teufelchen und erinnert mich daran, dass wir heute eine lange Etappe vor uns …

Istanbul, City of Dreams

Die Strecke von Kavala nach Istanbul ist uns in bester Erinnerung. Nur schon die Namen der Orte, die wir passieren werden, verursachen einen Pawlov’schen Reflex. Das buchstäbliche Wasser der Vorfreude läuft uns im Mund zusammen. Wir erwarten, wie sagt man, na klar … Es ist nämlich eine wunderbare Strecke, manchmal am Meer entlang, dann wieder …

Gestrandet

Wenn heute alles einigermassen normal abläuft und der Motor oder sonstwas keine Probleme macht, sollten wir heute Abend in Griechenland sein. Heureka, das gelobte Land. Tatsächlich, der schwache Verkehr tut sein Gutes, wir kommen schnell vorwärts, erreichen schon im Vormittag Skopje (heute die Hauptstadt von Nordmazedonien). Ein verschlafenes Kaff, so kommt es uns vor, obwohl …

Kränze für die Toten

, Verspätung Kann es sein, dass wir erst kurze Zeit unterwegs sind und bereits einen Rückstand auf unsere provisorische Marschtabelle haben? Wenn das so weiter geht … Aber wir sind zu unserem Glück nicht pressiert, wir haben Zeit im Überfluss. Wen interessiert es schon, ob wir ein paar Tage oder Wochen früher oder später in …

Takeoff

  Einnerungen Erinnerungen sind fragwürdige Zeugen, wenn es um Zuverlässigkeit, um Wahrheit, um Genauigkeit geht. Sie sind Versionen unseres Geistes, zusammengeschustert aus Bildern, Geräuschen, Vorstellungen, Träumen, Gerüchen. Man kann ihnen nicht trauen, und trotzdem stellen sie auf ihre Weise eine Wahrheit dar, vielleicht eine andere als die tatsächlich erlebte, und doch ein Zeugnis von etwas …

Der Hippie Trail – Farewell Kathmandu

Lebenszeichen Manchmal, zugegeben viel zu selten, erinnern wir uns daran, dass wir vor lauter Hippie Trail vergessen haben, nach Hause zu schreiben. Der Kontakt zu unseren Verwandten und Freunden ist schwierig, die Post unzuverlässig, also sind Lebenszeichen selten (alles, was heute selbstverständlich ist – Telefon, Mails, Whatsapp, SMS – damals undenkbar). Und so stellen sich …